Aus der Wüste in den Kosmos:
Instrumente für das Paranal-Observatorium in Chile
Gastvortrag
Das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg entwickelt und baut seit jeher astronomische Instrumente, die an großen Teleskopen in der ganzen Welt zum Einsatz kommen. Der Vortrag begleitet die Entwicklung, den Aufbau und die Inbetriebnahme solchen Instrumenten am ESO Paranal Observatorium in Chile. In der trockenen Wüste, fernab vom Licht der Städte, sind die Beobachtungsbedingungen besonders gut, aber es gibt immer noch die Luftunruhe, welche zu unscharfen Bildern führt. Daher nutzt man die sogenannte ?Adaptive Optik?, mit der man dies ausgleichen kann. Aufwändige Technik, sogenannte Wellenfrontsensoren sind hierfür notwendig. Am MPIA in Heidelberg sind vier solcher Wellenfrontsensoren gebaut worden und arbeiten seit 2016 erfolgreich auf dem Paranal Observatorium.

Referentin: Silvia Scheithauer arbeitet seit über 12 Jahren am MPIA an astronomischen Instrumenten für Weltraumsatelliten und für bodengebundene Teleskope als Systemingenieur und Projektmanager.
Datum: Freitag, 27.03.2020
Uhrzeit: 20:00 - 22:00 Uhr

Ort: Sternwarte

Tickets für diese Veranstaltung sind ausschließlich zu Beginn der Veranstaltung vor Ort erhältlich.

Eintritt: Erwachsene 8 Euro, Ermäßigt 5 Euro.

Der Vortrag dauert etwa zwei Stunden und findet wetterunabhängig statt.
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